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Erftstadt und Bergheim: strengere Freibad-Regeln
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Erftstadt und Bergheim: strengere Freibad-Regeln

In Erftstadt-Kierdorf und im Oleanderbad in Quadrath-Ichendorf gelten in der Freibadsaison strengere Regeln für Kinder und Jugendliche, die ohne Begleitung ins Bad kommen. Sie dürfen nur noch mit Schwimmnachweis oder nach einem kurzen Schwimmtest ins Bad.

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.06.2026 12:35

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Freibäder: Neue Regeln für Kinder ohne Begleitung

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In Erftstadt-Kierdorf und im Bergheimer Stadtteil Quadrath-Ichendorf verschärfen Freibäder die Zugangsregeln für Kinder und Jugendliche. Wer ohne Begleitung ins Freibad möchte, muss dort in bestimmten Fällen seine Schwimmfähigkeit nachweisen.

In der Freibad-Initiative in Erftstadt-Kierdorf dürfen Kinder in dieser Saison nur noch allein ins Bad, wenn sie das bronzene Schwimmabzeichen vorzeigen können. Die Initiative begründet die Regel damit, dass die Beckenaufsicht entlastet werden soll.

Ähnlich ist es im Oleanderbad in Quadrath-Ichendorf. Dort dürfen Kinder ab 10 Jahren nur dann ohne Begleitung ins Bad, wenn sie das Schwimmabzeichen vorlegen können. Wenn das nicht möglich ist, müssen sie vor den Mitarbeitern 50 Meter am Stück schwimmen.

In den anderen Freibädern im Rhein-Erft-Kreis sind vergleichbare Regeln nach einer Recherche von Radio Erft nicht geplant. Die meisten Städte sagen, dass die Schwimmmeister genau darauf achten, ob Kinder sicher schwimmen können. Wenn Zweifel bestehen, nehmen die Bäder Kontakt zu den Eltern auf. Nach Angaben der Städte liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern.

In Hürth heißt es, dass nach Einschätzung der Stadt auch ein Abzeichen keine Garantie für Sicherheit darstellt. Außerdem befürchtet die Stadt, dass Kinder und Jugendliche bei der strengen Regelung auf unbewachte Seen und Flüsse ausweichen. Dadurch steige aber das Unfallrisiko.

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