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Legionellen-Tote in Kölner Uniklinik: Prozess zu Ende
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Legionellen-Tote in Kölner Uniklinik: Prozess zu Ende

Mit einer Geldauflage ist der Prozess zu den tödlichen Legionellen-Infektionen an der Uniklinik Köln zu Ende gegangen. Der vorsitzende Richter sagte, der Angeklagte habe Mitverantwortung getragen, doch die Hauptschuld liege an anderer Stelle.

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.06.2026 06:06

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Richter übt massiv Kritik an Organisationsstruktur

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Rund sechs Jahre nach der verheerenden Legionellen-Infektion an der Uniklinik Köln hat das Kölner Landgericht das Verfahren eingestellt. Der Angeklagte muss 2.000 Euro zahlen. Zwar habe der 60-Jährige eine Mitverantwortung für die Ausbreitung der Legionellen und die drei Todesfälle – aber die Hauptschuld liege anderswo. Der vorsitzende Richter sagte: Obwohl allgemein bekannt war, welch große Gefahr von der Klimaanlage ausging, war nicht geklärt, wer das Wasser in der Anlage auf Krankheitserreger kontrolliert. Insofern seien eigentlich Führungskräfte für die Krankheits- und Todesfälle verantwortlich. Weitere Verfahren gibt es aber nicht, weil die Sache inzwischen verjährt ist.

Aus der Verdunstungskühlanlage war im Mai 2020 mit Legionellen belasteter Wasserdampf bis in ein Bettenhaus der Klinik gelangt und von Patienten eingeatmet worden. Sechs bekamen eine Lungenentzündung. Drei von ihnen starben. 

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