Wesseling: Ermittlungen im Wohnmobil-Skandal

Im Zusammenhang mit der Insolvenz eines großen Wohnmobil-Anbieters in Wesseling prüft die Staatsanwaltschaft offenbar Vorwürfe wegen Insolvenzdelikten, Untreue und Betrugs. Betroffen sind Verantwortliche eines Unternehmens, das trotz Insolvenz weiterhin Wohnmobile verkauft und Kundenzahlungen angenommen haben sollen, ohne die Fahrzeuge zu liefern.

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Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Wohnmobil-Skandals

Im Skandal um einen der größten Wohnmobil-Parks in NRW in Wesseling ermittelt die Staatsanwaltschaft offenbar gegen mehrere Beschuldigte. Das Unternehmen soll insolvent gewesen sein, aber trotzdem weiter Wohnwagen verkauft und Geld von Kunden kassiert haben, ohne Fahrzeuge zu liefern. Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft gibt es gegen zwei Beschuldigte einen Anfangsverdacht wegen mutmaßlicher Insolvenzdelikte, Untreue und Betruges.

Allerdings will die Staatsanwaltschaft nicht bestätigen, dass es sich um Mitarbeiter des Wesselinger Unternehmens Camper Base handelt. Das Ermittlungsverfahren richte sich gegen Verantwortliche eines linksrheinisch gelegenen Unternehmens, das Wohnmobile verkauft habe. Zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte dürften keine konkrete Namen von Beschuldigten und Unternehmen genannt werden, heißt es von einem Sprecher der Staatsanwaltschaft.

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