Kölner Zoll: Drogenfund in Gartenzwergen

Rund 25 Kilogramm Ketamin versteckt in goldenen Gartenzwergen und mehr als 33 Kilogramm der Partydroge unterwegs in einem Taxi gingen dem Kölner Zoll ins Netz. Die Drogen hatten einen Straßenverkaufswert von mehr als zwei Millionen Euro.

© Zoll

Drogen steckten in Gartenzwergen und im Taxi

Dem Kölner Zoll gelang ein bemerkenswerter Schlag gegen den illegalen Drogenhandel. Rund 58 Kilogramm der Partydroge Ketamin wurden beschlagnahmt. Bei ihrer Entdeckung spielten goldene Gartenzwerge eine zentrale Rolle. Fast 25 Kilogramm des Rauschmittels waren in Paketen versteckt, die am Flughafen Köln/Bonn in den ungewöhnlichen Behältnissen versandt werden sollten. Sie wurden auf ihrem Weg aus Süddeutschland Richtung Kanada und Australien kontrolliert. Bereits auf den Röntgenbildern waren erste Auffälligkeiten erkennbar, sagt Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamtes Köln:

Deutliche Veränderungen an den Füßen der ausgepackten goldenen Gartenzwerge, brachte meine Kolleginnen und Kollegen auf die Spur der insgesamt rund 25 Kilogramm versteckten Ketamins.
© Zoll Köln
© Zoll Köln

Weitere 33 Kilogramm Ketamin wurden bei einer Zollkontrolle in einem niederländischen Taxi entdeckt. Dieses wurde an der Raststätte Siegburg auf der A3 überprüft. Neben dem Taxifahrer wurde auch der 36-jährige Fahrgast kontrolliert.

Nach widersprüchlichen Angaben zum Grund und der Route seiner Reise, überprüften meine Kolleginnen und Kollegen sein Gepäck genauer. Diesen Moment wollte der Engländer zur Flucht nutzen, wurde aber nach wenigen Metern eingeholt. Der Grund seines Fluchtversuchs war schnell gefunden. 30 szenetypische Vakuumbeutel waren mit weißem kristallinem Pulver gefüllt und als Tarnung in Geschenkpapier eingewickelt und zwischen Bekleidung in seinen Koffern versteckt.

Der gesamte Wert der entdeckten Drogen beläuft sich auf mehr als 2,3 Millionen Euro.

Weitere Themen von Rhein und Erft

Weitere Meldungen