Weniger Fälle, mehr Aufklärung

Im Rhein-Erft-Kreis ist die Zahl der Straftaten weiter gesunken. Die aktuelle Kriminalitätsstatistik zeigt weniger Diebstähle, Einbrüche und Rauschgiftdelikte. Die Aufklärungsquote liegt bei um die 50 Prozent.

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Kriminalitätsstatistik für den Rhein-Erft-Kreis

30.961 Straftaten – so viele Diebstähle, Raubüberfälle, Einbrüche oder Körperverletzungen hat es im letzten Jahr hier bei uns im Rhein-Erft-Kreis gegeben. Das sind rund 300 weniger als im Vorjahr. Das geht aus der aktuellen Kriminalitätsstatistik hervor, die jetzt von der Kreispolizei vorgestellt worden ist. Danach sinken die Fallzahlen seit 2022 immer weiter. 36 Prozent und damit den größten Teil haben im letzten Jahr Diebstähle ausgemacht. Die niedrigsten Zahlen gibt es bei Kapitalverbrechen wie Mord oder Mordversuchen. Hier musste die Polizei in 10 Fällen ermitteln, acht Fälle konnten aufgeklärt werden.

Auch in Sachen Einbrüche gehen die Zahlen weiter zurück. Insgesamt gab es im letzten Jahr im Kreis 699 Einbrüche oder Einbruchsversuche, das sind 88 weniger als im Vorjahr, heißt es. Das gilt auch für die Zahl der Rauschgiftdelikte. Allerdings nicht, weil keine Drogen mehr im Umlauf sind, sondern weil im April 2024 das Cannabisgesetz in Kraft getreten ist.

Verübt wurden die Taten in allen Fällen auch im letzten Jahr zu über 70 Prozent von Männern. Allerdings steigt die Zahl der Frauen, die straffällig werden, um über 6 Prozent an, und das vor allem im Bereich Ladendiebstahl, heißt es von der Polizei. Gute Nachrichten gibt es von der Aufklärungsquote. Sie liegt insgeamt bei rund 50 Prozent, die drittbeste Quote seit 30 Jahren, heißt es von der Polizei.

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