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Verdachtspunkte: Droht Köln eine Mega-Evakuierung?
© gettyimages/upixa
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Verdachtspunkte: Droht Köln eine Mega-Evakuierung?

In Köln-Nippes läuft derzeit eine großangelegte Suche nach Blindgängern im Johannes-Giesberts-Park. Falls Bomben gefunden werden, muss das benachbarte Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße am Freitag komplett evakuiert werden.

Veröffentlicht: Mittwoch, 08.07.2026 07:40

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Köln: Mögliche Evakuierung des Kinderkrankenhauses

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Der Johannes-Giesberts-Park in Köln-Nippes soll in nächster Zeit umfassend verschönert und mit neuen Bäumen sowie Rundwegen ausgestattet werden. Da für diese Umgestaltungen tief in den Boden eingegriffen werden muss, wird das Gelände aktuell auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg überprüft. Die Experten haben bereits 14 konkrete Verdachtspunkte identifiziert, die nun durch gezielte Grabungen genauer untersucht werden. Erst durch diese Arbeiten lässt sich klären, ob tatsächlich gefährliche Blindgänger im Boden liegen. Sollten Funde bestätigt werden, hätte dies unmittelbare Auswirkungen auf die gesamte Nachbarschaft des Parks.

Das benachbarte Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße bereitet sich für den Fall eines Bombenfundes auf eine vollständige Evakuierung vor. Betroffen wären nach aktuellem Stand etwa 60 kleine Patientinnen und Patienten, die am Freitag verlegt werden müssten. Das Krankenhaus Holweide steht als Ausweichquartier bereit, um die Versorgung sowie das medizinische Personal und die Ausrüstung aufzunehmen. Die Klinik trifft bereits seit Monaten umfangreiche Vorkehrungen, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. So wurden bereits Operationen verschoben und einige Patienten vorsorglich in andere Einrichtungen verlegt. Die endgültige Entscheidung über den Umzug hängt von den Ergebnissen der Grabungen im benachbarten Park ab.

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