
Bohrmaschine gräbt sich unter der Erft durch
Die Rheinwassertransportleitung für den geplanten See im Tagebau Hambach hat eine neue Bauphase erreicht. Die Erft wird unterquert, indem die riesigen Rohre unterirdisch vorangetrieben werden. Laut dem Energiekonzern RWE übernimmt das eine Partnerfirma.
Los geht es in Bergheim-Glesch. Dort wurde eine rund zehn Meter tiefe Startgrube ausgehoben, in der die über 100 Tonnen schwere Bohr-Maschine positioniert wird. Zuerst werden robuste Schutzrohre aus Stahlbeton unterirdisch bis zur Zielgrube vorgetrieben. Und in diese Schutzrohre werden anschließend die Stahlleitungen der Rheinwasserleitung eingezogen. Unter der Erft entstehen so zwei jeweils rund 200 Meter lange parallele Schutzrohrstrecken mit einem Durchmesser von fast drei Metern. RWE geht davon aus, dass die Vortriebsarbeiten im Februar abgeschlossen sind.