
Köln: Prozess um Raub in Hürther Lagerhalle startet
Am Montag (05.10.) beginnt vor dem Kölner Landgericht ein Prozess gegen sieben Männer. Die Staatsanwaltschaft sieht in dem Überfall auf eine Lagerhalle in Hürth im Juni 2024 den Auslöser für den sogenannten Kölner Drogenkrieg.
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Sieben Angeklagte vor dem Kölner Landgericht
Ein Überfall auf eine Lagerhalle in Hürth steht im Mittelpunkt eines Prozesses vor dem Kölner Landgericht. Ab Montagmorgen (05.10.) müssen sich dort sieben Männer verantworten. Die Anklage lautet auf besonders schweren Raub.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen im Juni 2024 sechs der sieben Angeklagten aus einer Lagerhalle in Hürth rund 350 Kilogramm Marihuana geraubt haben. Demnach sollen sie einen Bewacher mit Maschinenpistolen überwältigt, geschlagen, getreten und gefesselt haben.
Einem der Angeklagten wird außerdem vorgeworfen, dem Bewacher den Lauf einer Maschinenpistole in den Mund gehalten und ihn mit dem Tod bedroht zu haben. Die mutmaßliche Beute soll anschließend in eine Halle nach Köln-Godorf gebracht worden sein.
Laut Staatsanwaltschaft soll der Raub in Hürth den sogenannten Kölner Drogenkrieg ausgelöst haben. Für das Verfahren sind bis Anfang Januar 2027 insgesamt 17 Verhandlungstage angesetzt.