
Woran lag es, wie sehr war die Feuerwehr am Limit?
Das Unwetter am Freitag (21. August) in Kerpen soll jetzt politisch aufgearbeitet werden. Die SPD-Fraktion im Stadtrat fordert eine umfassende Auswertung des Einsatzes im Haupt-, Finanz- und Feuerschutzausschuss. Bei dem Unwetter musste die Kerpener Feuerwehr 75 Einsatzstellen abarbeiten - besonders betroffen waren Horrem und Götzenkirchen, wo viele Keller voll liefen. Alle Einheiten waren im Einsatz, die Arbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Die SPD-Fraktion will unter anderem wissen: Welche Straßen waren konkret betroffen? Gab es Kanalisationsprobleme wie verstopfte Abflüsse? Wie wurden die Einsätze koordiniert? War der Grundschutz jederzeit gesichert? - Wurden Belastungsgrenzen bei Personal oder Ausrüstung erreicht? Muss nachgerüstet oder künftig anders geplant werden? Außerdem fragt die SPD, ob die betroffenen Bereiche schon in der städtischen Starkregengefahrenkarte erfasst sind und ob es Präventionsmaßnahmen gibt.