Die Kölner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Sicherheitsleute im Zülpicher Viertel eingestellt. Diese standen im Verdacht, am 11. November 2022 und an Weiberfastnacht 2023 Schmiergeld angenommen zu haben, um Feiernde in abgesperrte Zonen zu lassen. Die Ermittlungen wurden eingestellt, da eine Anklage wegen Bestechlichkeit nicht möglich ist. Die Sicherheitsleute waren keine Amtsträger, sondern Mitarbeiter von Sub- oder Sub-Sub-Unternehmen, die im Auftrag der Stadt Köln arbeiteten. Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft übernahmen sie lediglich Hilfstätigkeiten und hatten keine besondere Verpflichtung im öffentlichen Dienst. Auch der Vorwurf der Erpressung konnte nicht bestätigt werden. Auf den vorliegenden Videos war nicht eindeutig zu erkennen, ob die Sicherheitsleute die Feiernden vor der Geldübergabe erpresst haben.
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