
Kämmerer stoppt nicht notwendige Ausgaben sofort
Erftstadt muss sparen - und zwar sofort: Der Kämmerer der Stadt hat eine Haushaltssperre angeordnet, weil sich die finanzielle Lage deutlich verschlechtert hat. Die Haushaltssperre in Erftstadt ist ab sofort in Kraft - angeordnet von Kämmerer Dirk Knieps, abgestimmt mit Bürgermeisterin Carolin Weitzel.
Konkret bedeutet das: Neue Anschaffungen und aufschiebbare Baumaßnahmen werden gestoppt, freiwillige Ausgaben gestrichen. Gehälter, Pflichtaufgaben und bestehende Verträge bleiben aber unangetastet. Zuschüsse für Vereine und die Budgets der Ortsbürgermeister stehen weiterhin zur Verfügung, jedoch nur noch in Höhe von 80 Prozent der ursprünglich eingeplanten Mittel.
Der Grund für die Notbremse: Für 2027 rechnet die Stadt allein bei der Kreisumlage mit Mehrbelastungen von 5,7 Millionen Euro - und auch bei den Steuereinnahmen zeichnen sich weitere Ausfälle ab. Kämmerer Knips macht klar: Die bisherigen Sparmaßnahmen reichen nicht aus.