Wieder Streiks bei KVB und REVG am Freitag
Veröffentlicht: Donnerstag, 05.03.2026 11:13
Die Gewerkschaft verdi will im Tarifkonflikt den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen – die Folge bekommen am Freitag wieder die Pendler an Rhein und Erft zu spüren. Sie müssen sich darauf einstellen, dass ihre gewohnten Busse und Bahnen nicht fahren.

KVB-Linien 7, 16 und 18 im Kreis betroffen
Mal wieder keine Busse und Bahnen: Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten der Kölner Verkehrsbetriebe und der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft am Freitag (6. März) zum Streik auf.
Deshalb fallen in Köln sämtliche Stadtbahnlinien aus, auch die Linien 7 über Frechen, 16 über Wesseling und 18 über Hürth und Brühl. Außerdem sind auch sämtliche Buslinien im Rhein-Erft-Kreis und in Köln betroffen. Ausnahmen gibt es nur, wenn Subunternehmen die Fahrten übernehmen können.
Laut REVG sollen vor allem die Schulbusse am Morgen und die Busse im Berufsverkehr fahren. Allerdings kann es sein, dass die Rückfahrten für Schüler ausfallen. Ab Samstagfrüh sollen Busse und Bahnen dann wieder nach Plan unterwegs sein.
Eine Alternative für Pendler ist die Deutsche Bahn: S-Bahnen, Regionalbahnen und RegionalExpresse werden nicht bestreikt.
Hintergrund ist, dass die Tarifverhandlungen am Montag in zweiter Runde ohne Ergebnis beendet worden sind. Ein Angebot der Arbeitgeberseite liege weiterhin nicht vor, sagt die Gewerkschaft. Sie will in der Tarifrunde für etwa 30.000 Beschäftigte die wöchentliche Arbeitszeit um zwei Stunden verkürzen – bei vollem Lohnausgleich. Die Ruhezeit zwischen zwei Schichten soll erhöht werden und der Zuschlag für Sonntagsarbeit steigen.
Auch REVG im Kreis betroffen
Am Freitag werden ab 3 Uhr auch die Busse der REVG bestreikt. Die Schnellbusse fallen komplett aus, es sind nur die Busse unterwegs, die von Subunternehmen gefahren werden. AST-Fahrten und Fahrten im On-Demand-Verkehr in Bergheim, Erftstadt und Pulheim sind von dem Streik nicht betroffen. Allerdings kann es zu Einschränkungen bei der telefonischen Buchung kommen, heißt es von der REVG. Die Buchung über die App ist dagegen uneingeschränkt möglich.
Infos darüber, welche Busse trotz Warnstreik fahren, gibts am Freitag auf der Website der REVG.


