
Schlachthof Hürth: ANINOVA kritisiert Verfahrenseinstellung
Nach der Einstellung des Verfahrens gegen vier ehemalige Mitarbeiter des Schlachthofs in Hürth übt die Tierrechtsorganisation ANINOVA scharfe Kritik. Die Beschuldigten müssen nun jeweils einen mittleren vierstelligen Betrag an Tierschutzorganisationen zahlen
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Nach der Einstellung des Verfahrens gegen vier ehemalige Mitarbeiter des Schlachthofs in Hürth hat die Tierrechtsorganisation ANINOVA enttäuscht reagiert. Die Organisation spricht von einem falschen Signal, weil es trotz der dokumentierten Missstände weder ein Urteil noch eine strafrechtliche Verurteilung geben wird. ANINOVA hatte Anfang 2023 heimlich aufgenommene Bilder veröffentlicht. Darauf soll unter anderem zu sehen sein, wie Tiere unzureichend betäubt und brutal behandelt wurden. Der Schlachthof wurde daraufhin geschlossen, den Beschäftigten wurden die Schlachtberechtigungen entzogen.
Geldauflagen statt Urteil
Das Verfahren ist nun gegen Geldauflagen eingestellt worden. Die vier ehemaligen Mitarbeiter müssen innerhalb von sechs Monaten jeweils einen mittleren vierstelligen Betrag an Tierschutzorganisationen zahlen. Erst danach wird das Verfahren endgültig beendet.