
Rhein-Erft: Immer noch viele Einzelfallanträge beim Impfen
Bei der Umstellung der Impfungen chronisch Kranker jetzt durch die Hausärzte, läuft noch nicht alles glatt. Seit dieser Woche können sich Menschen zum Beispiel mit COPD, Diabetes, Demenz oder einer behandlungsbedürftigen Krebserkrankung einen Impftermin bei ihrem Hausarzt machen.
Veröffentlicht: Sonntag, 18.04.2021 08:39
Denn nach einer neuen Verordnung des Landes NRW sind das Gesundheitsamt und das Impfzentrum nicht mehr zuständig. Trotzdem sind beim Kreisgesunheitsamt in dieser Woche bereits weitere 300 Anträge auf eine vorgezogene Impfung eingegangen, heißt es vom Kreis. Viele versuchen so ihr Glück, an eine der begehrten Impfdosen zu kommen, so ein Sprecher. Allerdings gelten die Einzelfallanträge nur für Menschen mit außergewöhnlichen Erkrankungen, die nicht auf der Liste aufgeführt sind. Und das könnten laut dem Kreis nur einige wenige sein. Für sie soll es Härtefallprüfungen geben.