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Rhein-Erft: Gewerkschaft warnt vor unfairen Dienstplänen
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Rhein-Erft: Gewerkschaft warnt vor unfairen Dienstplänen

Viele Menschen im Rhein-Erft-Kreis werden die Fußball-WM ab Ende nächster Woche feiern - und das teilweise sicher auch in Biergärten, Restaurants und Kneipen. Aber für das Personal dort darf das keine krasse Zusatzbelastung sein, sagt die zuständige Gewerkschaft.

Veröffentlicht: Sonntag, 07.06.2026 10:50

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Forderung nach Lohnerhöhung

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Die Gastro-Gewerkschaft NGG fordert mit Blick auf die anstehende Fußball-WM faire Dienstpläne für die rund 6.600 Gastro-Beschäftigten im Rhein-Erft-Kreis. Die WM-Arbeitszeiten in den Küchen und im Service sollten frühzeitig abgesprochen werden – mit Rücksicht auf die familiäre Situation der Beschäftigten. Und es dürfe auch keine Überstunden bis zum Abwinken geben – und wenn welche anfallen, müssten sie auch bezahlt werden. Außerdem sagt die Gewerkschaft: zu den Spitzenzeiten der Fußballübertragung muss es zusätzliches Personal geben.

Die NGG betont in dem Zusammenhang auch, dass endlich eine Lohnerhöhung von 6 Prozent kommen muss.Das sei genau die Hälfte von dem, was den Gastronomen vom Staat durch die Steuersenkung seit Januar geschenkt werde. Eine 6-prozentige Lohnerhöhung für einen gelernten Koch oder Kellner mit Vollzeitjob bedeute über 160 Euro mehr pro Monat.

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