Razzia gegen Hells Angels in NRW

Großrazzia gegen die Hells Angels in NRW: 1.200 Kräfte durchsuchen in 28 Städten Wohnungen und Geschäftsräume - unter anderem in Köln und Bergheim.

Durchsuchungen auch in Köln und Bergheim

Mit einer großangelegten Razzia geht die Polizei in Nordrhein-Westfalen seit Dienstagmorgen (8. April) gegen die Rockergruppe «Hells Angels» vor. 1.200 Beamte seien in 28 Städten im Einsatz, erklärte das Innenministerium in Düsseldorf. Zuvor hatte die Behörde den Verein «Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen» verboten. Eine Person wurde festgenommen. Die Durchsuchungen begannen um 4 Uhr und dauerten zunächst an. Razzien gibt es in Wohnungen und Geschäftsräumen von Vereinsmitgliedern und Unterstützern unter anderem in Köln und Bergheim. Es handelt sich laut Ministerium um einen der größten Einsätze zur Bekämpfung der Rockerkriminalität in der Geschichte des Landes. Es geht bei dem Ermittlungsverfahren unter anderem um den Verdacht der Bildung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie der räuberischen Erpressung.

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