Hürth: Prozess um Tierquälerei startet Ende Mai

Am Amtsgericht Köln beginnt Ende Mai ein Prozess gegen vier frühere Mitarbeiter eines Schlachthofs in Hürth. Ihnen wird vorgeworfen, Tiere über mehrere Tage gequält und misshandelt zu haben.

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Vier Ex-Mitarbeiter eines Schlachthofs vor dem Amtsgericht Köln

Vier frühere Mitarbeiter eines Schlachthofs in Hürth müssen sich Ende Mai vor dem Amtsgericht Köln verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, gegen das Tierschutzgesetz verstoßen und Tiere über mehrere Tage gequält und misshandelt zu haben.

Der Prozess sollte ursprünglich schon vor rund einem halben Jahr beginnen. Damals sollte das Verfahren nur gegen einen der Mitarbeiter beginnen. Denn die Verfahren gegen die drei anderen Angeklagten mussten abgetrennt werden, weil sie kurzfristig neue Verteidiger beauftragt hatten.

Ende Mai verhandelt das Amtsgericht Köln nun gegen alle vier Angeklagten gemeinsam. Laut Vorwurf sollen die ehemaligen Schlachthof-Mitarbeiter brutal mit den Tieren umgegangen sein, um Zeit und Aufwand zu sparen. Dabei sollen sie den Tieren bei der Schlachtung erhebliche Schmerzen zugefügt haben.

Bekannt wurde der Fall durch ein heimlich aufgenommenes Video einer Tierschutzorganisation.

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