
Pulheim: Kunst und Erinnerung in der Synagoge Stommeln
In der historischen Synagoge in Pulheim-Stommeln wird am Dienstagabend eine besondere Ausstellung eröffnet. Die Bildhauerin Paloma Varga Weisz hat dort das Atelier ihres Vaters nachgebaut und setzt sich mit dessen jüdischer Herkunft, dem familiären Schweigen und den Folgen für die nachfolgenden Generationen auseinander.
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Persönliches Kunstwerk in der Synagoge Stommeln
In Pulheim-Stommeln wird am Dienstagabend im Rahmen des Synagogen-Projekts eine besondere Ausstellung eröffnet. In der historischen Synagoge zeigt die Bildhauerin Paloma Varga Weisz eine zutiefst persönliche Arbeit.
Sie hat in dem historischen Gebäude das Atelier ihres Vaters nachgebaut. Ihr Vater war Bildhauer und Jude, hat seine Herkunft aber lange verschwiegen. Dieses Schweigen und seine Nachwirkungen soll die Ausstellung erfahrbar machen. Die Besucher schauen in den Raum hinein, können ihn aber nicht betreten.
Die Ausstellung ist bis Anfang Dezember zu sehen.
Paloma Varga Weisz setzt mit ihrer Installation das Synagogenprojekt fort. Seit 1991 verbindet das Projekt Kunst und Erinnerungskultur. Zu den bisher beteiligten Künstlern gehörten unter anderem Richard Serra, Rebecca Horn und Rosemarie Trockel.
