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Protest gegen geplante Flüchtlingsunterkunft in Kerpen
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Protest gegen geplante Flüchtlingsunterkunft in Kerpen

In Kerpen formiert sich weiter Widerstand gegen die geplante zentrale Flüchtlingsunterkunft an der Humboldtstraße. Über 1.000 Unterschriften wurden gesammelt, um die Pläne zu stoppen. Doch was kritisieren Bürger genau?

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Petition wird an Bürgermeister übergeben

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Kerpener, die gegen die geplante große Flüchtlingsunterkunft an der Humboldtstraße sind, wollen Dienstag um 11 Uhr Protest-Unterschriften an Bürgermeister Spürck übergeben. In einer Petition haben die Organisatoren über 1.000 Stimmen gegen das Projekt gesammelt, rund 850 Unterschriften kommen aus Kerpen. In erster Linie bemängelt die Petition, dass die Bürger bei der Entscheidung zu wenig beteiligt wurden.

Die zentrale Flüchtlingsunterkunft soll von der Bezirksregierung gebaut und betrieben werden und bis zu 700 Geflüchtete aufnehmen. Die Organisatoren der Petition erwarten, dass dort viele Probleme entstehen – und das mitten im Lebensbereich der Bürger. Die Fläche an der Humboldstraße liege unter anderem zwischen Wohnhäusern, Tennisanlage, Schrebergarten, Friedhof und neuem Gymnasium.

Die Kerpener Stadtverwaltung und auch viele Politiker versprechen sich durch die Zentrale Unterbringungseinrichtung Vorteile. Abgesehen davon, dass es sie nichts kostet, würden die Geflüchteten auf das Kontingent von Kerpen angerechnet. Das heißt, der Stadt würden entsprechend weniger Menschen zugeteilt.

Ursprünglich stand auch zur Debatte, dass die Bezirksregierung eine solche Unterkunft zwischen Langenich und Manheim-neu baut – das ist aber vom Tisch. Auch gegen diese Pläne hatte es massiven Widerstand von Anwohnern gegeben.

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