
Niedrigwasser im Rhein legt Kampfmittel in Köln frei
Das anhaltende Niedrigwasser im Rhein sorgt derzeit vermehrt für gefährliche Kampfmittelfunde am Kölner Rheinufer. Die Stadt Köln warnt eindringlich davor, verdächtige Gegenstände zu berühren, und bittet um sofortige Meldung beim Ordnungsamt oder der Polizei.
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Kampfmittelfunde in Köln nehmen durch Niedrigwasser zu
Das aktuelle Niedrigwasser des Rheins fördert immer wieder gefährliche Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg zutage. Nach Angaben der Stadt Köln gab es allein zwischen August und Anfang Oktober insgesamt 45 Einsätze wegen Verdachtsfällen am Ufer. Dabei konnten die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes insgesamt 33 Kampfmittel erfolgreich bergen. Die Funde reichen dabei von kleinerer Munition bis hin zu schweren Fliegerbomben. Besonders im Stadtgebiet von Köln kommt es durch den sinkenden Pegelstand regelmäßig zu solchen Entdeckungen.
Die Stadtverwaltung mahnt Spaziergänger und Rheingänger zur besonderen Vorsicht bei verdächtigen Funden im Uferbereich. Wer Metallgegenstände oder Munition im Schlick entdeckt, sollte diese auf keinen Fall berühren oder eigenhändig bewegen. Stattdessen ist ein ausreichender Sicherheitsabstand einzuhalten, um sich selbst und andere Personen nicht zu gefährden. Funde sollten umgehend dem Kölner Ordnungsamt oder direkt der Polizei gemeldet werden. In der jüngeren Vergangenheit führten solche Funde bereits zu massiven Einschränkungen im Stadtgebiet. So machten schwere Bombenfunde in Deutz und Rodenkirchen erst kürzlich großflächige Evakuierungen für die betroffenen Anwohner notwendig.