
Aus für Martinszüge? Stadt Frechen reagiert deutlich
In den sozialen Netzwerken gab es zuletzt große Diskussionen über angebliche Absagen der diesjährigen Martinszüge in Frechen. Die Stadt hat jetzt reagiert und betont, dass die Umzüge der Kitas und Schulen grundsätzlich stattfinden sollen. Damit widerspricht die Verwaltung den Gerüchten, sie hätte alle Termine wegen zu hoher Sicherheitsauflagen gestrichen. Die Stadt hat den Schulen und Kindergärten dazu bereits ein entsprechendes Schreiben geschickt. So soll sichergestellt werden, dass die Tradition im Stadtgebiet erhalten bleibt.
Hintergrund der Diskussionen sind geänderte Rahmenbedingungen bei der Begleitung durch die Polizei. Nach Angaben der Stadt kann die Polizei die Züge nicht mehr so umfangreich unterstützen wie in den vergangenen Jahren. Künftig wird demnach lediglich ein Beamter pro Zug für die Begleitung eingeplant. Deshalb müssen die Veranstalter, also die Schulen und Kitas, die Züge stärker in Eigenregie absichern. Für eine sichere Durchführung sind sie nun selbst verantwortlich. Dazu gehören ausreichend Ordner sowie Fahrzeuge, die den Zug am Ende absichern.
Die Stadt möchte einen Rahmen schaffen, in dem die Umzüge trotz personeller Veränderungen bei der Polizei möglich sind. Für die kommenden Jahre gibt es zudem bereits weitere Überlegungen zur Organisation. Die Verwaltung will prüfen, ob Martinszüge aus organisatorischen Gründen zusammengelegt werden können. Das soll helfen, den Aufwand für die einzelnen Kitas und Schulen zu verringern.