
Köln: Prozess gegen 56-Jährigen startet
Am Kölner Landgericht beginnt am Dienstagmorgen (22.09.) ein Sicherungsverfahren gegen einen 56-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm zwei Angriffe in Köln vor und hält eine Unterbringung in einer Psychiatrie für möglich, weil der Mann psychisch krank sein soll.
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Sicherungsverfahren vor dem Kölner Landgericht
Am Kölner Landgericht startet am Dienstagmorgen (22.09.) das Verfahren gegen einen 56 Jahre alten Mann. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll er im Januar in Köln zwei Mal gewalttätig geworden sein.
Demnach soll es einen Vorfall in einer Flüchtlingsunterkunft und einen weiteren in einem Imbiss gegeben haben. Bei dem Geschehen in dem Imbiss soll der Mann außerdem ein Messer eingesetzt haben. Er soll einen Mitarbeiter bedroht und einen Zeugen verletzt haben.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 56-Jährige psychisch krank und deshalb schuldunfähig ist. Verhandelt wird deshalb nicht in einem regulären Strafprozess, sondern in einem Sicherungsverfahren.
Dabei geht es um die Frage, ob der Mann in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird.
Für den Prozess sind drei Verhandlungstage vorgesehen, die Entscheidung fällt voraussichtlich Ende September.