
Erstmal nur als Pilotprojekt
Die Stadt Köln will Falschparker künftig mit Scan-Autos aufspüren. Der Verkehrsausschuss hat grünes Licht für eine Testphase gegeben. Die Fahrzeuge mit 360 Grad Kameras sollen geparkte Autos digital überprüfen – und dabei deutlich mehr schaffen als Kontrolleure zu Fuß. Wann es losgeht, ist allerdings noch offen.
Die Fahrzeuge fahren durch die Straßen und erfassen dabei automatisch unter anderem Parkscheine und Bewohnerparkausweise. Die Stadt verspricht sich davon schnellere Kontrollen und weniger Personalaufwand. Getestet werden soll das Ganze zunächst drei Jahre lang, aber erstmal nur in einem Veedel, das noch bestimmt werden muss.
Auch der Rechtsausschuss wird sich am Montag noch mit dem Thema befassen. Denn Ziel ist es schon während der Pilotphase gerichtsfeste Knöllchen zu ermitteln, so ein Stadtsprecher. Die Politik verspricht sich auch mehr Verkehrssicherheit fast jeder Unfall in der Innenstadt hänge mit Falschparkern zusammen. Kritiker haben Bedenken, wegen des Datenschutzes. Scan Autos werden zum Beispiel bereits in Amsterdam, Düsseldorf oder Heidelberg getestet oder sind schon regulär im Einsatz.