
Münzen wurden damals wohl absichtlich versteckt
Auf einem ganz gewöhnlichen Acker bei Wesseling südlich von Köln hatte ein Familienvater einen Schatz aus der Römerzeit entdeckt. Er war dort mit einer Sonde unterwegs und stieß plötzlich auf eine Silbermünze nach der anderen. Letztendlich haben Experten dort 934 römische Denare aus Silber ausgegraben. Nach Angaben des LVR-Amtes ist dies der größte Münzschatz aus der Zeit des römischen Kaisers Hadrian, der je in Deutschland gefunden wurde. Weltweit ist es demnach der fünftgrößte aus dieser Zeitspanne - das Amt beschreibt ihn als «sensationell». Der heutige materielle Wert von etwa 6000 Euro ist zwarüberschaubar, so der LVR. Doch der wissenschaftliche Wert sei aufgrund des Erkenntnisgewinns immens. Der Münzschatz wird nun erstmals im LVR-Landesmuseum in Bonn gezeigt.