
In Köln ist am Mittwochabend (5.8.) im Rhein auf Höhe des Rheinparks ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Fünf-Zentner-Bombe musste am Donnerstag (6.8.) entschärft werden. Gegen 19 Uhr war der Blindgänger dann entschärft, so die Stadt.
Für die Entschärfung hatte der Kampfmittelbeseitigungsdienst einen Evakuierungsradius von 400 Metern festgelegt. Nach Angaben der Stadt Köln waren rund 360 Personen von der Evakuierung betroffen. Die meisten von ihnen leben in einem Seniorenheim am Konrad-Adenauer-Ufer. Sie wurden innerhalb des Gebäudekomplexes evakuiert.
Rheinpark und Rheinuferstraße betroffen
Betroffen waren außerdem der Rheinpark und Teile der Rheinuferstraße. Die Kölner Seilbahn hatte ihren Betrieb auch eingestellt. Außerdem musste die Schifffahrt auf dem Rhein für die Entschärfung zeitweise eingestellt werden. In den letzten Tagen sind laut der Stadt wegen des Niedrigwassers auch schon weitere Kampfmittel im Rhein entdeckt worden, bei denen aber keine Entschärfung und deshalb auch keine Evakuierung erforderlich war.
