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IHK Köln warnt vor Brückenchaos in der Region
© Radio Erft / Archivbild
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IHK Köln warnt vor Brückenchaos in der Region

Die IHK Köln sieht die Brückenprobleme im Rhein-Erft-Kreis und der Region als wachsendes Risiko für Unternehmen. Viele Betriebe klagen über längere Fahrzeiten, höhere Kosten und schlechter planbare Einsätze.

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Im Rhein-Erft-Kreis, in Köln und in der Region werden die Probleme an wichtigen Brücken nach Einschätzung der IHK Köln zunehmend zum Standortrisiko. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer Köln unter gut 1.000 Unternehmen im Kammerbezirk. Nach Angaben der IHK sind rund zwei Drittel der befragten Unternehmen direkt von der Sperrung der Bonner Nordbrücke betroffen. Mehr als die Hälfte spürt außerdem die Einschränkungen an der Eifeltorbrücke auf der A4. Viele Betriebe berichten von längeren Fahrzeiten, schlechter planbaren Lieferungen und Problemen bei Außeneinsätzen. Fast 80 Prozent der Unternehmen sagen laut Umfrage, dass sich Fahrten oft um mindestens 15 Minuten verzögern, häufig sogar deutlich länger.

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Probleme an Brücken sind Risiko für Wirtschaft

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Die IHK warnt deshalb, dass die Brückenprobleme inzwischen zu einem echten Risiko für den Wirtschaftsstandort geworden seien. Das führe zu höheren Kosten, teils zu Auftragsverlusten und auch zu Belastungen für Beschäftigte beim Pendeln. Besonders groß ist der Druck nach Angaben der IHK bei der Eifeltorbrücke. Rund 70 Prozent der befragten Unternehmen fordern dort einen schnellen Neubau, möglichst noch in diesem Jahr und mit beschleunigten Verfahren. Mehr als die Hälfte fordert außerdem eine bessere Baustellenkoordination. IHK-Vertreter Alexander Felsch sagte bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse, Kommunen wie Köln, aber auch Land und Bund seien gefordert. Für den nächsten Störfall gebe es insgesamt keine Reserve mehr.

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