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Angeklagter soll Notlage vorgetäuscht haben
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Vor dem Landgericht Köln muss sich ab Montag (22. Juni) ein junger Mann wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 94 Fällen, Bedrohung und besonders schwerer räuberischer Erpressung verantworten. Er soll in Köln, Düsseldorf und auf Mallorca immer wieder eine Notlage vorgetäuscht haben, um so Bargeld oder PayPal-Zahlungen zu erschleichen. Eine angebliche Rücküberweisung per App soll der Mann dabei nur vorgetäuscht haben - das Konto war allerdings nicht gedeckt.
In zwei Fällen soll er seine Opfer außerdem mit einem Messer bedroht und so an das Bargeld gekommen sein.
Zuerst war die Anklage vor dem Jugendschöffengericht erhoben worden – sie wurde dann aber wegen des Umfangs der Sache ans Landgericht übergeben.
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