Anzeige
Hürth: Verfahren gegen Schlachthof-Mitarbeiter eingestellt
© Radio Erft
Symbolbild
Teilen:

Hürth: Verfahren gegen Schlachthof-Mitarbeiter eingestellt

Vier Männer sollen auf einem Hürther Schlachthof über mehrere Monate Tiere gequält haben – jetzt hat das Kölner Amtsgericht das Verfahren gegen eine Geldauflage vorläufig eingestellt.

Veröffentlicht:

Anzeige

Ehemalige Mitarbeiter müssen Geldauflage zahlen

Anzeige

Vier ehemalige Mitarbeiter eines Schlachthofs in Hürth müssen wegen mutmaßlicher Tierquälerei Geld an Tierschutzorganisationen zahlen. Denn das Kölner Amtsgericht hat das Verfahren gegen eine Geldauflage vorläufig eingestellt.

Die ehemaligen Mitarbeiter haben jetzt ein halbes Jahr Zeit zu zahlen, tun sie das nicht, nimmt das Gericht das Verfahren wieder auf.

Die vier Männer sollen auf einem Schlachthof in Hürth Schafe, Ziegen und Rinder nur halb betäubt geschlachtet haben. Um Zeit und Aufwand zu sparen, sollen sie brutal mit den Tieren umgegangen sein und ihnen erhebliche Schmerzen zugefügt haben. Damit haben sie gegen das Tierschutzgesetz verstoßen.

Alle vier müssen deshalb jeweils eine Summe im mittleren vierstelligen Bereich an Tierschutzorganisationen zahlen. Welche das sind, hat das Gericht bestimmt.

Öffentlich wurde der Skandal durch ein geheimes Video einer Tierschutzorganisation.

Anzeige

Weitere Themen von Rhein und Erft

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige