Hürth: Kein Ampelblitzer nach tödlichem Unfall

Der Rhein-Erft-Kreis lehnt eine automatische Rotlichtüberwachung an der Kreuzung Frechener Straße/Theresienhöhe in Hürth ab. Die Stadt informiert darüber am Dienstag (28.04.) im Verkehrsausschuss.

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Rhein-Erft-Kreis weist Antrag der Stadt zurück

In Hürth wird es an der Kreuzung Frechener Straße/Theresienhöhe vorerst keinen Ampelblitzer geben. Der Rhein-Erft-Kreis hat einen Antrag der Stadt Hürth auf automatische Rotlichtüberwachung abgelehnt. Darüber informiert die Stadt am Dienstag (28.04.) im Verkehrsausschuss.

Hintergrund ist ein schwerer Unfall an der Kreuzung im Juni. Dabei waren eine zehnjährige Schülerin und ihr 25 Jahre alter Schulbegleiter von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Der damals 20-jährige Fahrer soll bei Rot über die Ampel gefahren sein.

Ab Mitte Mai muss sich der Mann vor dem Landgericht Köln wegen fahrlässiger Tötung verantworten. In einem Schreiben an Hürths Bürgermeister Dirk Breuer begründet Landrat Frank Rock die Ablehnung damit, dass es keine rechtliche Grundlage für einen Ampelblitzer gebe. Weder die Unfallkommission noch ein Sicherheitsaudit hätten eine solche Maßnahme empfohlen.

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