
Friseur-Innung mahnt bei Dumping-Preisen zur Vorsicht
Ein Friseurbesuch kann richtig ins Geld gehen. Viele Kunden weichen dann auf günstigere Angebote aus. Doch die Friseurinnung im Rhein-Erft-Kreis mahnt jedoch, dass es auch Salons gibt, deren Preise ein Indiz für Schwarzarbeit sind. Und das hat Nachteile zum Beispiel für ausbildende Betriebe.
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.05.2025 14:20
Schwarzarbeit in der Friseurbranche
Die Friseur-Innung Rhein-Erft warnt eindringlich vor verlockenden Angeboten, die einen kompletten Haarschnitt inklusive Farbe für wenige Euro versprechen. Diese Angebote seien oft nicht seriös und könnten kaum zu fairen Bedingungen für die Angestellten durchgeführt werden, so die Innung. Das Problem der Schwarzarbeit bedroht die Existenzen vieler Friseurbetriebe in der Region, die mit den Dumping-Preisen nicht konkurrieren können.
Die Innung und die Kreishandwerkerschaft begrüßen deshalb die Initiative der Bundesregierung, dem Zoll mehr Kontrollmöglichkeiten in der Friseurbranche zu geben. Dadurch sollen unseriöse Anbieter gestoppt werden. Bereits bei früheren Kontrollen wurden in der Region zahlreiche Verstöße festgestellt, von illegaler Beschäftigung bis hin zu Mindestlohnverstößen, berichtet die Kreishandwerkerschaft.