
Baulandmodell bedroht Rhenania-Quartier
Zwischen der Frechener Innenstadt und dem Gewerbegebiet soll mit dem Rhenania-Quartier ein neuer Stadtteil entstehen. Doch eine mögliche politische Entscheidung könnte das Großprojekt gefährden. Die Stadtverwaltung hat im zuständigen Ausschuss eine Vorlage für ein geplantes Baulandmodell vorgestellt, das private Bauprojekte betrifft.
Laut der Vorlage müssten künftig 35 Prozent der Fläche bei privaten Bauprojekten für öffentlich geförderte Wohnungen genutzt werden. Zudem müssten diese Wohnungen innerhalb bestimmter Fristen bezugsfertig und vermietet sein. Die Immobiliengruppe, die das Rhenania-Quartier plant, sieht dadurch die Wirtschaftlichkeit des Projekts gefährdet. Sie steht in Kontakt mit der Stadt und anderen Parteien, um ein praktikables Modell zu finden.
Eine endgültige Entscheidung über das Baulandmodell wird jedoch erst im neuen Jahr erwartet, da der Ausschuss den Beschluss zunächst vertagt hat.