
Flughafen Köln/Bonn: Russischer Sonderflug gelandet
Am Flughafen Köln/Bonn ist am Mittwoch (16.9.) ein russisches Flugzeug mit Sondergenehmigung gelandet. Nach Angaben des Auswärtigen Amts diente der Flug der Ausreise von Beschäftigten des russischen Generalkonsulats in Bonn.
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Am Flughafen Köln/Bonn ist am Mittwoch (16.9.) ein in Russland registriertes Flugzeug gelandet. Das Auswärtige Amt hat die Landung bestätigt und erklärt, dass für die Maschine eine Sondergenehmigung vorlag. Mit dem Flug werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des russischen Generalkonsulats in Bonn aus Deutschland ausgeflogen. Hintergrund ist die Entscheidung der Bundesregierung, das Konsulat bis Freitag (18.9.) zu schließen. Damit müssen der Generalkonsul und entsandte Beschäftigte das Land verlassen. Eigentlich dürfen in Russland registrierte Flugzeuge wegen der Sanktionen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg nicht in EU-Staaten fliegen. Für den Flug nach Köln/Bonn gab es nach Angaben des Auswärtigen Amts aber eine Ausnahmegenehmigung. Die Bundesregierung begründet die Schließung des Generalkonsulats mit dem versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig, den sie Russland zuordnet. Russland weist eine Beteiligung an dem Vorfall zurück. Als Gegenmaßnahme ordnete das russische Außenamt die Schließung des deutschen Generalkonsulats in St. Petersburg bis Freitag (18.9.) an.