
Am Rhein in Wesseling und Köln ist der Wasserstand deutlich niedriger als sonst. An vielen Stellen sind Kiesbänke und flache Ufer zu sehen. Der niedrige Pegel sorgt nicht nur für Probleme beim Fährverkehr, etwa in Bonn, sondern auch bei der Schifffahrt. In Bonn beraten am Donnerstag (06.08.) Wirtschaftsverbände mit Bundesverkehrsminister Bilger über die Folgen des extremen Niedrigwassers. An dem Treffen nehmen Vertreter aus Industrie, Häfen und Binnenschifffahrt teil.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie mit den Auswirkungen der niedrigen Wasserstände umgegangen werden kann. Die Pegel schränken Frachtschiffe stark ein, weil sie deutlich weniger laden können, um nicht auf Grund zu laufen. Dadurch steigen die Kosten, und auch Lieferketten können unter Druck geraten. Bei dem Treffen in Bonn soll es deshalb um kurzfristige Hilfen gehen, aber auch um langfristige Lösungen, damit die Wasserstraßen besser mit solchen Extremen umgehen können.