
Trainer zweifelt an Wildschweinen als Ursache
An diesem Wochenende rollt in den Amateurligen an Rhein und Erft wieder der Ball. Für den Verein Fortuna Liblar in Erftstadt startet die Kreisliga C jedoch mit einem schweren Rückschlag. Der Ascheplatz des Vereins ist auf unbestimmte Zeit durch die Stadt Erftstadt gesperrt worden. Obwohl die Anlage erst im Sommer saniert wurde, befindet sie sich wieder in einem katastrophalen Zustand. Für den Verein ist die Situation extrem belastend. Während viele andere Vereine im Kreis längst auf Kunstrasen spielen, gehört Liblar zu den wenigen Teams, die noch auf Asche antreten. Wiederkehrende Platzsperren erschweren den Betrieb und machen das Überleben des Vereins laut Trainer Henning Bernsen sehr schwer. Dass Wildschweine den Platz erneut zerstört haben könnten, zieht der Trainer in Zweifel. Bis auf Weiteres muss die einzige Seniorenmannschaft des Vereins ausweichen. Solange der Aschenplatz gesperrt bleibt, trägt Fortuna Liblar ihre Heimspiele auf der Anlage von Germania Erftstadt-Lechenich aus.