
Brände im Hürtgenwald: 220 Hinweise zur Brandursache
Zwei Wochen nach den schweren Bränden im Hürtgenwald ist die Ursache weiter unklar. Die Polizei Düren prüft inzwischen 220 Hinweise und schließt Brandstiftung nicht aus. Die Ermittler bitten weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung.
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Einsatzkräfte aus dem Rhein-Erft-Kreis unterstützten Löscharbeiten
Zwei Wochen nach den schweren Bränden im Hürtgenwald dauern die Ermittlungen zur Brandursache weiter an. Bei der Polizei Düren sind bislang 220 Hinweise eingegangen, denen die Ermittler jetzt nachgehen. Wie die verheerenden Waldbrände entstanden sind, ist weiterhin unklar. Am Donnerstag vor zwei Wochen war zunächst am Vormittag ein Feuer im Bereich der Wehebachtalsperre ausgebrochen. Am Nachmittag kam es dann zu einem weiteren Brand bei Gey. Beide Brandorte lagen nicht weit auseinander, die Feuer entstanden kurz nacheinander und abseits von Wegen. Die Polizei Düren schließt deshalb Brandstiftung derzeit nicht aus. Brandsachverständige unterstützen die Ermittlungen. Die Spurensuche ist wegen der weitläufigen Waldgebiete allerdings schwierig.
Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung. Mehr als 120 Einsatzkräfte aus dem Kreis waren mit rund 30 Fahrzeugen an den Löscharbeiten im Hürtgenwald beteiligt.