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Bettensteuer in Kerpen erstmal vom Tisch
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Bettensteuer in Kerpen erstmal vom Tisch

In Kerpen gibt es erstmal keine Bettensteuer: Der Prüfantrag der SPD fand keine Mehrheit. Brühl erhebt seit April 2026 eine Übernachtungssteuer, Hürth plant sie für 2027.

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Brühl erhebt fünf Prozent auf Übernachtungen

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Nach Brühl und Hürth sollte auch in Kerpen die Einführung einer sogenannten Bettensteuer geprüft werden – jedenfalls war das der Plan der SPD. Doch im Haupt- und Finanzausschuss wurde das von einem Großteil der anderen Fraktionen abgelehnt - sehr zum Unmut der Sozialdemokraten. Offenbar hatten die anderen Politiker Zweifel, dass dadurch genug Geld in die Stadtkasse fließen würde. Damit ist das Thema, Übernachtungen in Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen zu besteuern in Kerpen wohl erst mal vom Tisch. In Hürth hatte man sich anders entschieden – hier soll die Bettensteuer im kommenden Jahr eingeführt werden. In Brühl gibt es die Abgabe bereits seit April. Hier wird eine Pauschale von 5 Prozent auf Übernachtungen erhoben. Die Stadt hofft dadurch auf Millionen-Einnahmen – allerdings hat Brühl auch deutlich mehr Hotelzimmer als Kerpen.

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