
Anträge können noch bis zum 31. Juni gestellt werden
Auch fast fünf Jahre nach der schweren Flutkatastrophe in Erftstadt ist bei vielen Betroffenen noch lange nicht wieder alles in Ordnung. Geholfen hat da in vielen Fällen das Flutlotsenbüro des Deutschen Roten Kreuzes. Die Beratungsstelle sei nach der Katastrophe überrannt worden, sagt Wiebke Borgolte von der Flutberatung. Sie hat gemeinsam mit den Betroffenen die aufwendigen Anträge für Landesmittel und Spenden gestellt, mit ihnen stundenlang Rechnungen eingescannt sowie Kassenquittungen und Bons eingetippt.
Wer allerdings noch Landesmittel nach der Flut beantragen will, muss sich beeilen, denn die Frist läuft Ende Juni aus. Und das, obwohl es immer noch viel Bedarf gibt, wenn auch inzwischen mit anderen Themen als direkt nach der Flut, so Borgolte weiter. Sie kann noch bis Ende des Jahres unterstützen, darf aber nach eigenen Angaben nur noch beraten. Zum 31. Dezember soll die Flutberatung des DRK dann eingestellt werden.