
SPD kritisiert fehlenden bezahlbaren Wohnraum
Der Bebauungsplan für das Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofes in Hermülheim ist beschlossen. Eine Mehrheit stimmte dafür, die SPD nach eigenen Angaben dagegen. Es ist die größte und bedeutendste Fläche für Wohnraum und Gewerbe, die in Hürth derzeit in Planung ist. Hier sollen 440 Wohneinheiten unterschiedlichster Größe entstehen. Die Real Estate Management GmbH der Kreissparkasse ist für die Erschließung zuständig. Die SPD kritisiert, dass bezahlbares Wohnen nicht vorgesehen ist. Ihre Anträge für öffentlich geförderten Wohnungsbau wurden nach ihren Angaben mehrfach von CDU und Grünen abgelehnt. Das Wohnen werde für viele Interessierte dort unerschwinglich. Nach Ansicht der SPD-Fraktion wird die Situation dadurch verschärft, dass die Kreissparkasse zwar die Erschließung übernimmt, aber selbst nicht bauen, sondern die Baufelder an Investoren weiterverkaufen wird. Das werde die Grundstückspreise und Mieten zwangsläufig nach oben treiben, fürchten die Sozialdemokraten.