Games

Regierung stellt 50 Millionen Euro für Games-Förderung bereit

Erleichterung in der deutschen Games-Branche: Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat in seiner letzten Sitzung einem 50 Millionen Euro schweren Posten zugestimmt, mit dem man künftig die Produktion einheimischer Spiele-Produktionen unterstützen will. Die Gelder stammen aus dem Etat des Ministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur. Damit hat die Regierung eine Zusage des Koalitionsvertrags umgesetzt.

Bis tatsächlich die ersten Spiele-Produktionen von den Mitteln profitieren, kann es allerdings noch eine Weile dauern: Zuerst muss das zuständige Bundesministerium in Zusammenarbeit mit dem Branchenverband game ein entsprechendes Förderprogramm ausarbeiten und anschließend bei der EU-Kommission zur Notifizierung einreichen. Anschließend muss die zuständige Vergabestelle ihre Arbeit aufnehmen, bevor die jeweiligen Budget-Anträge bearbeitet und bewilligt werden können. Die größte und wichtigste Hürde hätte man aber genommen, so game-Geschäftsführer Felix Falk. Aktuellen Schätzungen zufolge wird die Förderung Ende 2019 ihre Arbeit aufnehmen.

Seit einigen Jahren bekommen immer mehr Spiele-Entwicklungen monetäre Hilfe aus den Etat-Töpfen von Ländern oder Bund, darunter vor allem inhaltlich anspruchsvolle Titel wie das Anti-Nazi-Spiel "Through the Darkest of Times", das vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert wurde. Eine einheitliche staatliche Games-Förderung auf europäisch konkurrenzfähigem Niveau gab es bisher allerdings nicht. Von der Bereitstellung einer solchen Summe erhofft sich der Bund im Idealfall ein Mehr ans Games-bezogenen Steuereinnahmen sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Spiele-Branche.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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