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Köln: Revision im Stadtarchiv-Prozess

Fast zehn Jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs sind am Freitag die Urteile gefallen. Und sofort regt sich Widerstand. Der verurteilte Mitarbeiter der KVB, der mit der Bauüberwachung beauftragt war, will in Revision gehen.


Das haben die Kölner Verkehrsbetriebe mitgeteilt.

Das Landgericht Köln hatte den Mann wegen des Stadtarchiveinsturzes zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten verurteilt.

Weil er seine Kontrollpflichten beim U-Bahnbau am Waidmarkt verletzt hätte, habe sich der Mann der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht, so der Richter.

Alle anderen Angeklagte, eine Bauüberwacherin der KVB, sowie zwei Bauleiter der Baufirmen wurden freigesprochen.

Bei dem Einsturz des Stadtarchivs waren vor fast 10 Jahren zwei junge Männer ums Leben gekommen.

Mehrere Gebäude wurden mit die Tiefe gerissen, viele Menschen verloren ihr Zuhause und tausende Archivalien wurden unwiederbringlich zerstört.

- Nachricht vom 12.10.2018, GDM - 


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