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ICE-Brand: Strecke bleibt gesperrt

Knapp zwei Tage nach dem Brand eines ICE-Fernzugs auf der Schnellstrecke Frankfurt-Köln sind in der Nacht zum Sonntag erste Teile der beschädigten Wagen abtransportiert worden. Die Arbeiten sollten nach Angaben der Bahn möglichst am Sonntag im Laufe des Tages abgeschlossen werden.


Dann ist die Strecke aber noch lange nicht wieder frei. Bahnreisende müssen weiterhin mit Einschränkungen leben. "Wir gehen davon aus, dass die Strecke bis Ende kommender Woche gesperrt bleiben wird", bekräftigte die Sprecherin.

Das Feuer in dem Schnellzug war am Freitagmorgen bei Dierdorf in der Nähe von Neuwied in Rheinland-Pfalz ausgebrochen. 510 Passagiere wurden aus dem stehenden Zug gebracht. Fünf Menschen erlitten nach Polizeiangaben leichte Verletzungen. Auslöser des Brandes war nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei ein technischer Defekt. Die Ermittlungen zur genauen Ursache dauerten am Sonntag an.

Wie genau es zu dem Brand kam, müssen noch weitere Untersuchung klären, heißt es von der Bundespolizei und der Deutschen Bahn.

Alle Züge zwischen Köln und dem Frankfurter Flughafen werden in beide Richtungen umgeleitet. Außerdem enden einige Züge aus dem Ruhrgebiet am Kölner Hauptbahnhof.

Die Bahn hat Ersatzhaltestellen unter anderm am Bonner Hauptbahnhof und in Bonn-Beul eingerichtet. Fahrgäste sollten sich auf jeden Fall auf der Seite der Deutschen Bahn über ihre Zugverbindung informieren.

- Nachricht vom 13.10.2018, DomB/GDM/PAU - 


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