Programm

Ahnenforschung So geht's!

In Internet bieten immer mehr Firmen kostenpflichtige Ahnenforschung an. Dabei kann man auch selbst forschen! Hier gibt's unsere "Do-It-Yourself"-Anleitung für den Rhein-Erft-Kreis.


http://www.radioerft.de/erft/re/1487748/programm

War der Großonkel Fußball-Star? Der Ur-Opa eine Jazz-Legende? Oder die Cousine des Schwagers vom Neffen der Stiefmutter die Königin von Togo? Ahnenforschung ist spannend, abenteuerlich... und teuer. Zumindest wenn man sich bei einem der Ahnenforschungs-Portale anmeldet. Abos von 50, 60 oder sogar 100 Euro und mehr werden fällig. Dabei kann man sich auch selbst auf die Spur der Spur der Ahnen machen. Viele Aspekte sind in allen Städten gleich, etwa die Fristen, wann welche Dokumente wo eingelagert werden. Einige Städte haben bei uns aber historische Besonderheiten. Alle Ansprechpartner und eventuelle Besonderheiten finden Sie weiter unten.

 

 

Allgemeines

 

1. Standesamt: Erste Anlaufstation ist immer das Standesamt der Stadt. Hier werden alle Standesänderungen (Geburt, Heirat, Scheidung, Tod) archiviert. Allerdings unterschiedlich lang:
Geburtenregister = 110 Jahre
Heiratsregister = 80 Jahre
Sterberegister = 30 Jahre
 
Nach Ablauf dieser Zeit wandern die Unterlagen ins Stadtarchiv. Ansprechpartner ist dann der jeweilige Stadt-Archivar. Grundsätzlich müssen Sie dabei beachten: Standesänderungen werden immer in der Stadt archiviert, in der Sie passiert sind. Wenn ihr Uhr-Großvater zum Beispiel in Bergheim geboren wurde, in Pulheim geheiratet hat und in Brühl gestorben ist...bekommen Sie Infos zur Geburt nur in Bergheim, über die Ehe nur in Pulheim und über den Tod nur in Brühl.

2. Stadtarchiv: Nach dem Ende der jeweiligen Frist wandern die Unterlagen ins Stadtarchiv und werden dort archiviert. Im Normalfall gehen alle Stadtarchive bei uns zurück bis ins Jahr 1798. In diesem Jahr wurde das linksrheinische Rheinland von Napoleon besetzt und das so genannte Personenstandsgesetz wurde eingeführt.

3. Kirchenarchive: Wer noch weiter zurück in der Zeit forschen will, der muss auf Kirchen-Archive zurück greifen. Die meisten Kirchengemeinden haben ihre Register zentral beim Erzbistum Köln (katholisch) oder bei der Kirchengemeinschaft Köln-Region (evangelisch) eingelagert. Eine wenige Gemeinden haben aber auch eigene Archive. Die Daten reichen im Schnitt zurück bis in die 1650er Jahre. Erfasst sind neben Geburt, Hochzeit und Tod vor allem auch die Kommunion/Konfirmationen. Hier müssen Sie beachten, dass viele Kirchengemeinden im Laufe der Jahre gewachsen sind, zusammengelegt oder aufgesplittet wurden. Zum Beginn der Recherche sollten Sie sich deswegen immer erst an die eigene Kirchengemeinde und dann mit den genaueren Infos an di zentralen Lager wenden.

4. Steuerlisten & Co: Wer immer noch weiter zurück will, für den wird es mühselig. Aber nicht unmöglich. Auch hier gibt es Quellen, wie zum Beispiel Steuerlisten, Schenkungsverträge, Schulunterlagen und Registerlisten etwa von Adelshäusern. Lückenlose Archive sind aber schwer bis gar nicht zu finden.

 

Unterlagen/Ausweise/Nachweise

 

Grundsätzlich hat jeder ein Auskunftsrecht. Aber: Egal ob Standesamt, Stadtarchiv oder Kirchenarchive... wer Informationen über seine Ahnen haben will, muss "glaubhaft nachweisen können, dass er Nachforschungen zu seiner Familie macht". Das ist vor allem der Nachweis, dass es sich wirklich um die eigene Familie handelt. Bei wenigen Generationen reicht da oft noch der Perso, weil der Nachname noch identisch ist. Liegen aber dazwischen zwei, drei oder mehr Namensänderungen, ist es etwas komplizierter. In solchen Fällen helfen Stammbücher, Stammbäume oder Familienaufzeichnungen weiter. Am besten spricht man mit dem jeweiligen Stadt-Archivar direkt ab, welche Unterlagen gebraucht werden.

 

Kontakte/Besonderheiten

 

Bedburg

Stadt-Archiv: Rathaus Kaster, Telefon: 02272-402-105,

E-Mail: u.depcik@bedburg.de

Keine Besonderheiten

Bergheim

Stadt-Archivar: Herr Heinz Andermahr, Telefon: 02271- 89 211,

E-Mail: heinz.andermahr@bergheim.de

Keine Besonderheiten

Brühl

Stadt-Archiv: Mühlenbach 65, Telefon: 02232-507922,

E-Mail: stadtverwaltung@bruehl.de

Keine Besonderheiten

Elsdorf

Stadt-Archivar: Christoph Hoischen, Telefon: 02274-709332,

E-Mail: christoph.hoischen@elsdorf.de

Keine Besonderheiten

Erftstadt

Stadt-Archiv: Rathaus Liblar, Holzdamm 10, Telefon: 02235/409-314. .

E-Mail: stadtarchiv@erftstadt.de

Keine Besonderheiten

Frechen

Stadt-Archivar: Alexander Entius, Telefon: 02234-501-239, oder -238, oder -437.

E-Mail: archiv@stadt-frechen.de

Keine Besonderheiten.

Aber: Für Frechen gibt es ein Projekt, dass von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Stadtarchivs betrieben wird, dass jedem online eine kostenlose Suche in der Personenstandsregisterdatenbank nach seinen Ahnen ermöglicht. Man kann bequem einen Namen eingeben, und in welchem Register gesucht werden soll. Zur Zeit sind bereits mehrere Zehntausend Datensätze erfasst worden.
Link: http://www.stadtarchiv-frechen.de/bestaende/personenstandsregister/suche-in-registern

Hürth

Stadt-Archiv: Friedrich-Ebert-Straße 40, Telefon: 02233-53-362,

E-Mail: stadtarchiv@huerth.de

Keine Besonderheiten

Kerpen 

Stadt-Archivarin: Susanne Harke-Schmidt, Telefon: 02237/922170,

E-Mail: susanne.harke-schmidt@stadt-kerpen.de

Keine Besonderheiten.

Pulheim

Stadt-Archiv: Alte Kölner Straße 26, Telefon: 02238-808-195,

E-Mail: stadtpulheim@pulheim.de.

Besonderheiten: Das Stadtarchiv der Stadt Pulheim besteht erst seit 1980. Der frühere Aktenbestand aus den selbständigen Gemeinden Brauweiler, Pulheim und Stommeln ist teilweise nicht ganz vollständig. Alle Akten der ehemaligen Gemeinde Sinnersdorf befinden sich im Historischen Archiv der Stadt Köln.

Wesseling

Stadtarchivar: Martina Zech und Standesamtleiter: Dieter Jirasek, Telefon: 02236-701-319

E-Mail: mzech@wesseling.de

Besonderheiten: Das Wesselinger Standesamt existiert erst seit 01.10.1932. Alle standesamtlichen Unterlagen aus der Zeit davor liegen jetzt beim Standesamt Bornheim (bzw. dort im Stadtarchiv), weil die Stadt bis dahin zur Bürgermeisterei Hersel gehört hat.

Außerdem: In der kurzen Zeit zwischen 01.01.1975 bis zum 30.06.1976 gehörte Wesseling zur Stadt Köln (damals Stadt Köln-Süd). Alle Geburten, Hochzeiten, Todesfälle aus diesen anderthalb Jahren liegen deshalb in Köln. (cgk)


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