
Zugewanderte Grundschüler in Kerpen werden zu Plaudertaschen
Wenn zugewanderte Kinder die Grundschule verlassen, sprechen sie oft kein gutes Deutsch und müssen dann meistens auf eine Hauptschule. An sechs Kerpener Grundschulen geht deshalb das Föderprojekt "Deutsch macht heimisch" der Marga und Walter Boll-Stiftung in die Verlängerung.
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In den nächsten zwei Jahren will das Projekt weiter dabei helfen zugewanderten Schülern Deutsch beizubringen. Speziell ausgebildete Förderkräfte geben den Kindern an zwei Schulstunden pro Woche Einzelunterricht.In den vergangenen dreieinhalb Jahren konnte das Projekt so insgesamt knapp 160 Kerpener Grundschüler fördern. Dreiviertel davon schafften es nach der vierten Klasse an eine Gesamtschule, Realschule oder ans Gymnasium. In den nächsten zwei Jahren fördert die Stiftung das im Rhein-Erft-Kreis einzigartige Projekt mit insgesamt 160.000 Euro.