
Zooch: Mehr Kontrollen der Pferde in Köln
Vor dem Start des Rosenmontagzugs in Köln sollen neun Tierärzte Pferde, Kutschen und Transportmittel für die Tiere kontrollieren. Die Stadt hat das Personal dieses Mal verstärkt, beim letzten Rosenmontagszug waren nur vier Tierärzte im Einsatz.
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Die Experten checken den allgemeinen Gesundheits- und Pflegezustand aller Pferde und nehmen stichprobenartig 50 Blutproben von den Tieren. Die Tierärzte wollen mit den Blutabnahmen herausfinden, ob unerlaubte Beruhigungsmittel gegeben wurden. Bei den Kutschen und Transportern geht es laut Stadt vor allem um tierschutzrechtliche Aspekte, zum Beispiel ob die Kutschen zu schwer sind. Bei extremen Auffälligkeiten können die Tierärzte die Zugteilnahme verbieten. Die Inspektionen sind an verschiedenen Aufstellorten und auch noch mal nach dem Ende des Zuges. Beim letzten Rosenmontagszug waren in Köln zwei Kutschpferde durchgegangen, vier Menschen wurden verletzt. Die Karnevalisten gehen davon aus, dass ein Wurfgeschoss unbekannter Täter dafür verantwortlich war. Tierschützer kritisieren seit langem den Einsatz von Karnevals-Pferden.