
Am Flughafen Köln/Bonn hat der Kölner Zoll einen ungewöhnlichen Schmuggelversuch gestoppt. Eine 28-jährige Belgierin kehrte mit ihrem siebenjährigen Sohn aus Istanbul zurück und wollte mit ihrem Gepäck durch den grünen Ausgang gehen. Sie hatte fast 57.000 unversteuerte Zigaretten in vier Koffern und acht weiteren Gepäckstücken dabei. Selbst der Rucksack des Kindes war damit gefüllt. Die Zigaretten waren den Beamten bereits auf den Röntgenbildern aufgefallen. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass auch die Mutter der Frau schon Ende August am Flughafen Köln/Bonn mit rund 15.000 Schmuggelzigaretten erwischt worden war. Gegen die 28-Jährige leitete der Zoll noch vor Ort ein Strafverfahren ein.
In einem weiteren Fall kontrollierten die Beamten ein Geschwisterpaar, das aus Syrien zurückgekommen war. Der Bruder hatte rund 2.600, die Schwester 4.400 unversteuerte Zigaretten in den Koffern. Insgesamt stellte der Kölner Zoll in den drei Fällen knapp 80.000 Zigaretten sicher. Bei der Einreise aus Ländern außerhalb der EU sind für den privaten Gebrauch normalerweise nur 200 Zigaretten pro Person erlaubt.