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Zentralrat der Muslime kritisiert Kölner Polizei
© Radio Erft
Symbolbild
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Zentralrat der Muslime kritisiert Kölner Polizei

Die Kölner Polizei muss für ihren Einsatz am Kölner Hauptbahnhof vom Dienstag ordentlich Kritik einstecken. Zehn Männer mit langen weißen Gewändern und Westen waren in die Vorhalle gelaufen und sollen vorher nach Zeugenaussagen „Allahu Akbar“, also Gott ist groß, gerufen haben.

Veröffentlicht: Donnerstag, 06.06.2019 06:29

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Der Zentralrat der Muslime wirft den Kölner Beamten „racial profiling“ vor – die Polizei hätte also nur so gehandelt, weil die Männer Gewänder trugen, arabischstämmig aussahen und kein Deutsch miteinander sprachen. Der Vorsitzende des Zentralrats erwartet, dass Polizisten kulturell besser geschult und sensibilisiert werden – außerdem fordert er eine Entschuldigung. Darüber hinaus sollten sich die Polizisten in Bezug auf Vorurteile selbstkritisch hinterfragen und die richtigen Schlüsse aus dem fehlgeleiteten Einsatz ziehen. Unterstützung kommt von der Linken in Köln – die Partei spricht von Handlungen „außerhalb des Rechtsstaats“. Kölns Polizeipräsident wehrt sich vehement gegen die Kritik und sagt, dass die Beamten nicht rassistisch und fremdenfeindlich gehandelt haben. Es ging einzig und allein darum die Menschen zu schützen und gerade der Bereich um den Dom und Hauptbahnhof steht in einem besonderen Fokus. Er will jetzt mit den Verdächtigten persönlich sprechen. Außerdem kritisiert er seinerseits, dass die Beamten in Sozialen Medien jetzt mit Nazis verglichen und als dumm und ekelhaft bezeichnet werden.




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