Wiedersehen ohne Gedrängel

Umarmung nein – aber sich endlich wieder in die Augen sehen. Das ging am Sonntag in vielen Alten- und Pflegeheime im Rhein-Erft-Kreis.

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Die Bewohner durften das erste Mal seit sieben Wochen wieder Besuch bekommen. Wartezeiten und Gedrängel konnten vermieden werden, heißt es vom Dachverband der Freien Wohlfahrtspflege. In den 9 Heimen der Caritas Rhein-Erft ist dieser erste Besuchstag ruhig verlaufen, heißt es. Wer in die Einrichtungen rein wollte, musste sich vorher bei der Heimleitung anmelden, musste Mundschutz tragen, Abstand halten und durfte seine Lieben nur in extra Besuchsräumen sehen. Eine erste Bilanz fällt positiv aus. Die Angehörigen haben sich an die vielen strengen Auflagen gehalten, so ein Sprecher vom Caritasverband Rhein-Erft. Einen Ansturm gab es in ihren Einrichtungen am Muttertag nicht. Viele hätten den Rat der Experten befolgt und ihren Besuch erst für diese Woche angemeldet, heißt es weiter. Die strengen Besuchsregel mit vorheriger Anmeldung usw. gelten bis auf weiteres in allem Alten- und Pflegeeinrichtungen.

DRK baut Zelte im Garten für die Besuchszeiten

Endlich wieder Besuch hieß es am 10. Mai auch in den Alten- und Pflegeheimen des Deutschen Roten Kreuzes. Trotz aller Befürchtungen sei man aber nicht überrannt worden. Auch die Besucher, die sich nicht wie gefordert vorher angemeldet hatten, konnten mit ein bisschen Wartezeit doch noch zu ihren Angehörigen, heißt es vom DRK-Kreisverband Rhein-Erft. In ihren zwei Einrichtungen in Bergheim und Kerpen-Horrem sind für die Besuche extra Zelte im Garten aufgebaut worden.

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