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Wieder Unruhe im Hambacher Forst
© Radio Erft
Symbolbild
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Wieder Unruhe im Hambacher Forst

Unter Polizeischutz haben am Montag Mitarbeiter vom Energiekonzern RWE mit einer Aufräumaktion im Hambacher Forst bei Kerpen begonnen. Nach Polizeiangaben sollen Abfälle und Materialien aus dem Wald geschafft werden.

Veröffentlicht: Montag, 25.03.2019 10:15

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Baumhäuser oder Plattformen der Aktivisten werden aber nicht geräumt, so die Polizei. An einem Baumhaus kam es zu einem unschönen Zwischenfall. Aktivisten haben wohl Fäkalien und einen brennenden Bengalo auf die RWE-Mitarbeiter geworfen. Von den Fäkalien wurden sie wohl auch getroffen, der Bengalo ist am Boden abgebrannt. Verletzt wurde niemand, die Polizei ermittelt aber wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Auf Twitter spricht die Behörde von einem ekelhaften und menschenverachtenden Verhalten. Außerdem kontrollierten Polizisten die Mahnwache am Hambacher Forst. Es wurde geprüft, ob die Auflagen - wie das Vermummungsverbot - eingehalten werden. Bei den Kontrollen fanden die Polizisten bei einer Person Drogen, wahrscheinlich Marihuana. Sie wurde von den Verantwortlichen der Mahnwache rausgeschmissen. Und auch im Wald musste eine Person vorübergehend in Gewahrsam genommen werden, weil sie laut Polizei einem Platzverweis nicht nachkommen wollte. Zu einem weiteren Zwischenfall kam es auf der alten A4 am Hambacher Forst. Dort wurde laut Polizei ein RWE-Fahrzeug mit Steinen beworfen, unter anderem platzte die Heckscheibe dabei. Verletzt wurde aber auch hier niemand. Um neugebaute bodennahe Strukturen der Aktivisten abzubauen, mussten nach Angaben der Polizei sieben Bäume gefällt werden. Dafür wurde aber wohl extra bei der zuständigen Naturschutzbehörde um Erlaubnis gebeten.

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Spektakulärer Zufallsfund

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Bei den Aufräumarbeiten im Hambacher Forst ist heute laut Polizei auch eine alte Weltkriegsgranate gefunden worden. Dabei handelt es aber um einen Zufallsfund, der explizit nicht mit den Aktivisten in Verbindung gebracht wird. Der hauseigene Kampfmittelräumdienst von RWE hat die Granate anschließend entfernt.

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