
Die hatten nach dem schweren Sturm letzte Woche nach eigener Aussage tote und beschädigte Bäume gefällt. Was ihn besonders stört: „Aus ökologischer Sichtweise sind sie völlig auf dem Holzweg.“
„Egal, ob die Bäume durch den Sturm beschädigt oder vom Borkenkäfer zerfressen werden, sie dürfen nicht gefällt werden. Das geht gar nicht“, platzt es aus Dirk Jansen heraus. Das Totholz sei immens wichtig für den Wald. Da finden 2.000 Insektenarten aus dem Wald ihr zuhause und die sind wiederum wichtig für die Fledermäuse und Spechte, die im Wald leben.
Die Aktivisten widersprechen vehement – für sie ist es notwendig, weil sie natürlich Holz für ihre Baumhäuser und damit den Widerstand brauchen und nur Bäume aus Monokulturen geschlagen haben. Die sind ihrer Meinung nach aber nicht so wichtig für den Wald, weil dort Kiefern und Fichten wachsen und Stiehleichen und Hainbuchen den Platz wegnehmen, für die der Hambacher Forst steht. Die Kritik des BUND, dass sie dem Kampf um den Wald damit einen Bärendienst erwiesen hätten, weisen sie von sich. Eine Besetzerin sagte im Gespräch mit uns: „Schön, dass sich der BUND immer mit dem Kampf um den Hambacher Forst brüstet, die Verantwortlichen sind aber so gut wie nie da und sprechen auch nicht wirklich mit uns.“