
Wesseling: Shell und Remondis wollen zusammenarbeiten
Shell will im Rheinland statt auf Rohöl künftig mehr auf Wasserstoff, Abfall und Biomasse setzen, um daraus grüne Energie- und Chemieprodukte zu erzeugen. Um dieses Ziel zu erreichen, will Shell mit dem Abfall-Unternehmen Remondis zusammenarbeiten.
Veröffentlicht: Dienstag, 15.02.2022 14:29
Shell und Remondis haben am Dienstag eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben. Im Kern geht es beiden darum, die Branchen Abfallsammlung, Abfallsortierung und Abfallverwertung auf der einen Seite und die Branchen Chemie und Energie miteinander zu verknüpfen und dabei die Stärken des jeweils anderen zu nutzen. Ihr Ziel ist es nach eigenen Angaben, weniger Emissionen zu erzeugen und so einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Shell hatte vor wenigen Wochen angekündigt, die Verarbeitung von Rohöl im Werk Wesseling bis 2025 einzustellen. Außerdem will das Unternehmen künftig nur noch fünf Raffinerien weltweit betreiben und in Energy and Chemical Parks verwandeln. Dabei nehme der Shell-Standort im Rheinland eine Vorreiterrolle ein.